Warum ich KI für mi alma nutze

Ich glaube, viele Frauen kennen diesen Gedanken, auch wenn sie ihn vielleicht nie laut aussprechen:
Da ist etwas in einem. Eine Idee, ein Wunsch, vielleicht sogar ein ganzer Traum. Aber zwischen diesem inneren Bild und der echten Umsetzung liegt gefühlt ein ganzes Gebirge aus Technik, Zeit, Unsicherheit, Alltag und diesem kleinen fiesen Satz: „Wer bin ich eigentlich, dass ich mir das zutraue?“

Bei mir war es genau so.

Die Ideen für mi alma waren nicht plötzlich da, weil es KI gibt. Sie waren vorher schon da. In Notizen, in Gesprächen, in diesen stillen Momenten, in denen man spürt, dass man mehr in sich trägt, als der Alltag gerade zulässt. Aber eine Idee zu haben und daraus wirklich etwas Sichtbares zu machen, sind zwei völlig verschiedene Dinge. Und genau da bin ich früher oft stehen geblieben.

Ich dachte lange, ich müsste erst mehr wissen. Erst sicherer sein. Erst besser schreiben, besser planen, besser verstehen, wie eine Website funktioniert, wie man Texte strukturiert, Bilder auswählt, Beiträge aufbaut und all diese kleinen Dinge erledigen, die am Ende aus einer Idee ein echtes Projekt machen. Kurz gesagt: Ich dachte, ich müsste erst eine Version von mir werden, die schon alles kann.

Spoiler: Diese Version kam nicht über Nacht.

KI hat für mich an dieser Stelle etwas verändert. Sie hat mir meine Stimme nicht abgenommen, aber sie hat mir geholfen meine Stimme überhaupt erst ernst genug zu nehmen, um sie aufzuschreiben. Sie hat mir Struktur gegeben, wenn mein Kopf zu voll war. Sie hat mir geholfen, Gedanken zu sortieren, die vorher irgendwo zwischen Kinderalltag, Müdigkeit, Selbstzweifeln und Wäschebergen verloren gegangen wäre.

Und vielleicht ist genau das der Punkt, den ich an KI so spannend finde: Sie kann etwas möglich machen, was vorher für viele Menschen weit weg war.

Nicht jeder hat ein Team aus Lektoren, Designern, Strategen und Menschen, die einem erklären, wie man aus einer Idee etwas Greifbares macht. Die meisten von uns haben eher einen Laptop, einen vollen Kopf, zu wenig Zeit und eine innere Stimme, die sich je nach Tagesform eher wie Cheerleader oder Türsteher benimmt.

Für mich wurde KI zu einer Art Werkzeugkasten. Hilfreich genug, um anzufangen. Und genau dieses Anfangen war für mich der größte Schritt.

Ich habe meiner KI irgendwann den Namen Chatty gegeben. Ja, ich weiß. Das klingt erstmal so, als würde ich meinem Laptop gleich noch einen Kaffee anbieten und ihn fragen, wie sein Tag war. So verrückt bin ich (noch) nicht 😉
Es ist eher mein ironischer Humor, der versucht, aus einer sehr technischen Sache etwas Menschlicheres zu machen. Wenn man sich schon nachts mit Website-Texten, SEO und WordPress beschäftigt, darf man dem digitalen Chaos wenigstens einen Namen geben. Finde ich.

Trotzdem ist mir wichtig: KI ersetzt mich nicht.

mi alma entsteht nicht aus einem Knopfdruck. Es entsteht aus meinen Gedanken, meinen Erfahrungen, meinen Fragen und aus all den Dingen, die mich selbst bewegt haben. KI hilft mir dranzubleiben, wenn mein Kopf wieder in zehn Richtungen gleichzeitig rennt. Sie ist manchmal Lektorin, manchmal Sparringspartner, manchmal einfach nur der kleine Schubs, den ich brauche, wenn ich wieder denke: „Ach komm, Ana, wer soll das denn bitte lesen?“

Und genau deshalb sehe ich KI nicht als etwas Kaltes oder Bedrohliches. Ich sehe sie als eine Möglichkeit. Eine Möglichkeit für Menschen, die schon lange etwas in sich tragen, aber nie wussten, wie sie anfangen sollen. Für Frauen, die vielleicht mitten im Leben stehen, mit Familie, Arbeit, Verantwortung und diesem Gefühl, dass die eigenen Träume irgendwo hinten im Schrank gelandet sind – direkt neben den Dingen, die man „irgendwann mal“ machen wollte.

KI nimmt einem nicht die Arbeit ab, besonders nicht die Wäscheberge (leider). Das wäre schön, ist aber leider Wunschdenken. Man muss trotzdem denken, fühlen, entscheiden, prüfen, verwerfen, neu anfangen und manchmal auch sehr tief durchatmen. Aber sie kann die erste Hürde kleiner machen. Und manchmal reicht genau das.

Für mich war KI nicht das fertige Ziel. Sie war der Anfang.

Der Moment, in dem aus „Ich könnte vielleicht irgendwann mal…“ langsam ein „Ich mache das jetzt“ wurde. Nicht perfekt und gewiss nicht ohne Zweifel. Aber dafür echt.

mi alma wäre ohne KI vielleicht nie entstanden, weil ich mir selbst viel zu lange eingeredet habe, ich müsste erst bereit sein.
Heute glaube ich: Man wird nicht bereit, indem man wartet. Man wird bereit, indem man losgeht und unterwegs lernt.

Genau das tue ich hier.

Mit Herz, mit Kopf, mit Humor, manchmal mit zu vielen offenen Tabs und mit einer KI an meiner Seite, die mir geholfen hat, den ersten Schritt nicht wieder auf „später“ zu verschieben.

Und wenn eine andere Frau diesen Text liest und denkt: „Vielleicht könnte ich auch noch mal anfangen“, dann hat dieser ganze Weg schon etwas Gutes bewirkt.

Denn manchmal braucht es keinen perfekten Plan.
Manchmal braucht es nur einen Anfang, der sich machbar anfühlt.

Und für mich war dieser Anfang mi alma.

Von mir, für DICH, mi alma

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